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©Sylvia Mandl
 

Optimismus leicht gemacht

Ist das Glas bei Ihnen immer halb leer?
Lassen Sie sich von schlechten Nachrichten beeinflussen?
Leben Sie auf der Schattenseite des Lebens?
Das muss nicht sein, denn Optimismus kann man lernen.

Achten Sie auf Ihren Informationskonsum
Den Abend haben viele Menschen vor dem Fernseher verbracht und sich mit schlechten Nachrichten, Mord, oder gar Horrorfilmen berieseln lassen. Und am Morgen bricht für manche Menschen eine Informationsflut durchs Radio über sie herein. Unfälle, Katastrophen die allgemeine schlechte politische Lage, Verbrechen aller Art und so weiter und so weiter. Der Mensch nimmt diese Informationen auf, gewollt oder ungewollt und diese Informationen wandern vom Bewusstsein ins Unterbewusstsein um von dort aus wieder an die Oberfläche zu gelangen und uns zu beeinflussen.
Leider werden schlechte Nachrichten immer detailgenauer und ausführlicher beschrieben als gute. Es gibt viele Katastrophenberichte, aber kaum Glücksfälle und wenn dann solche denen eine Katastrophe vorausging. „Kind hat Sturz aus Fenster überlebt.“ oder dergleichen.
Kein Wunder wenn der Start in den neuen Tag mit einem schlechten Gefühl beginnt und sich dieses Gefühl wie ein roter Faden durch den Tag zieht.

Also überlegen Sie gut welche Informationen Sie „hereinlassen“ und wie Sie am besten damit umgehen
Beginnen Sie den Tag mit positiven Bildern und Klängen, ein Bild von Ihrer Familie oder Freunden, Ihr Lieblingsfoto vom letzten Urlaub. Hören Sie Musik bei der Sie in Schwung kommen und genießen Sie Ihr Frühstück. Wenn Sie Nachrichten hören tun Sie das mit einer gewissen Distanziertheit und bleiben Sie objektiv.

Achten Sie auf die Menschen die Sie täglich umgeben
Hüten Sie sich vor Miesmachern die Sie mit mitleidigem Blick fragen ob Sie denn krank seien, da sie heute etwas blass aussehen. (Bis dahin fühlten Sie sich gut, aber jetzt überlegen Sie ob nicht vielleicht doch ein Virus in Ihnen steckt.) Lassen Sie sich nicht beirren, manche Menschen können die gute Laune anderer einfach nicht ertragen. Also: Tappen sie nicht in die Falle, sondern fahren Sie unbeirrt in Ihrem Tagesprogramm fort.

Machen Sie einen Bogen um alle die Sie mit schlechten Nachrichten torpedieren
Die Nachbarin die ständig über die anderen Hausbewohner meckert, der hypochondrisch veranlagte Freund der nur von Krankheiten spricht, der Onkel der nur in der Vergangenheit lebt und steif behauptet das damals ja alles viel besser war und die vielen Anderen die Sie mit ihren negativen „Alltagsmüll“ überschütten wollen. Der Weg des Optimisten: Ohren zu und weitergehen.

Seien Sie auf der Hut vor Selbstzerstörern
Menschen die ständig dieselben Fehler machen und bei Ihrem nächsten Zusammenbruch wieder vor Ihrer Türe stehen um sich Rat, Zuspruch und Ihre Energie zu holen. Es ist gut für Freunde da zu sein, aber lassen Sie sich nicht runterziehen.

Halten Sie Abstand zu Menschen die Ihre Träume zerstören
Er kennt den Urlaubsort zu dem Sie reisen wollen, er findet Ihren Wunsch nach Selbstverwirklichung infantil und den neuen Wagen völlig überteuert .Er lässt Sie breitwillig an seinen schlechten Erfahrungen teilhaben (ob Sie wollen oder nicht). Das Hotel ist mies, der Service schlecht, der Urlaubsort völlig überlaufen. Für viele Dinge im Leben sind Sie angeblich zu jung oder zu alt, zu wenig gebildet oder überqualifiziert. Das neue Auto verbraucht zu viel Sprit, ist zu schnell, zu groß zu…... Er kennt tausend Gründe die aus Ihrem Traum ganz schnell einen Alptraum machen. Träume sind Ziele, lassen Sie nicht zu das sie jemand zerstört.

Es gelingt nicht immer den Miesmachern im Leben zu entkommen
Versuchen Sie daher sich nicht auch noch selbst das Leben schwer zu machen. Umgeben Sie sich mit Dingen die Ihnen gefallen und Menschen die Sie mögen und mit deren Unterstützung Sie rechnen können. Fragen Sie sich in Krisensituationen was das Gute daran sein könnte, wenn Sie enttäuscht sind welche Täuschung enttarnt wurde, bei einem Streit was Sie nun über den Streitpartner erfahren konnten.
Denken Sie immer wieder daran sich selbst das Leben zu verschönern. Machen Sie einen Spaziergang in der Natur, genießen sie die Luft die Ihren Geist erfrischt, hören Sie das Zwitschern der Vögel, genießen Sie die Blütenpracht riechen Sie den feuchten Waldboden, da befinden sich der Körper und die Seele bald wieder im Einklang.

Treiben Sie Sport. Bewegen Sie sich, dann bewegen sich auch Ihre Gedanken in eine andere Richtung, wer sich mit Hingabe auf dem Hometrainer verausgabt oder ein paar Kilometer läuft hat keine Zeit sich den Kopf zu zerbrechen.

Beschäftigen Sie sich mit Dingen die Sie faszinieren, der beste Schutz vor schlechten Gedanken ist Konzentration, wenn wir uns intensiv mit einer Sache beschäftigen hat unser Geist gart keine Zeit zum Trübsal blasen.

Entwickeln Sie ein Selbstbild das Ihnen gefällt und halten Sie sich dieses Bild immer wieder vor Augen. Denken Sie an Situationen in denen Sie sich gut gefühlt, in denen Sie der „Gewinner“ waren.

Eine selbstbewusste Haltung kann Ihre Stimmung verändern. Nehmen Sie eine aufrechte Haltung ein atmen Sie tief und fühlen Sie Ihre innere Mitte, spüren Sie den Boden unter Ihren Füßen, atmen Sie aus und mit dem Atem lassen Sie Ihre Sorgen und Ängste hinausströmen. Atmen Sie ein und fühlen Sie Ihre innere Ruhe und Kraft. Träumen Sie nicht ihr Leben

 

Leben Sie Ihren Traum

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